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Kein Licht, Kein Morgen

Die „Hilde“ war nicht der Ort, an dem man auffallen wollte. Wer hier saß, hatte entweder nichts zu verbergen oder alles zu

verlieren. Karl Birkholt gehörte zur ersten Kategorie – zumindest machte er sich das vor. Er saß an seinem gewohnten Platz in der Ecke, ein Glas vor sich, das Licht von der Bar spiegelte sich in der Flüssigkeit.

Dann kamen die Schritte. Nicht das übliche Getrampel von Stammgästen, nicht das Klappern von ausgetretenen Sohlen auf abgenutztem Holz. Nein. Das hier war anders. Langsam. Selbstbe- wusst. Und begleitet von einem leichten Echo, das nur hohe Hacken hinterlassen konnten.

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